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Die schönste Rose, die der Lenz gebar,
Verdorret,
liegt
Mit welkem
Busen und zerstreutem Haar
Im Staube, und
zerfliegt.
Sie, die Aurorens
jungen Purpurstrahl
Am Morgen trank,
Erblaßte schon, da in das Veilchental
Der milde Abend sank.
Entpurpert liegt
sie da! Kein Ambraduft
Strömt um sie her.
Sie hauchet in die blaue Frühlingsluft
Ach, keine Wonne mehr.
Du wurdest
ungebraucht dem Stamm entwandt,
O Florens Lust,
Kein Jüngling pflanzte dich mit froher Hand
Auf seines Mädchen Brust.
Von einem
Wirbelwind ringsum bestürmt,
Sank sie dahin,
Da Donner sich am Himmel aufgetürmt,
Die Blumenkönigin.
Nun bettet sich kein West in ihren Schoß!
Selinde sprach,
Indem ein Tränchen ihr vom Auge floß,
Die schöne Rose, ach!
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